Start in Tag
Januar 31, 2008
So wie man ueber das Wetter spricht, so spricht man hier ueber Public Transport. Ein nicht enden wollender Quell des Leids. Und wenn so viele Menschen auf einem Haufen sind, dann passiert ja auch immer was. Langsam sind mir die Mitreisenenden vertraut: Da gibt es z.B. eine dreier Gang, DJ Sam und Emma, so um die 13 auf dem Weg zur Schule. Heute ist irgendwas schief gelaufen und Emma war in einem anderen Bus, um den all morgendlichen Klatsch und Tratsch auszutauschen, haben die drei dann eine Telefonkonferenz abgehalten. Ich bin jetzt nicht zum Stoker mutiert, es laesst sich einfach nicht vermeiden am Leben anderen Teil zu hauben. Auf langen Busfahrten werden auch gerne mal Telefon gestritten, sich beworben, Einkaufslisten ausgetauscht etc.
Na was ich aber eigentlich erzaehlen will…
Heute morgen war mir der Transport besonders genaedig, weil er mich nicht nur mit Teenager-Topics amuesiert hat, sondern weil ich zum aller aller ersten Mal morgens in der Tube sitzen konnte.
Das in Ding, wa!!
I’d like a „Classic Wurst Menu“ please
Januar 27, 2008



Phrase des Tages
Januar 24, 2008
„Bevore you learn to rock, you learn to rollerskate“
* Call and Response – Rollerskate
4 Monate, 3 Wochen, 2 Tage
Januar 24, 2008
lang ist eine junge Romaenin schwanger und am dritten Tag laesst sie in einem schaebigen Hotel eine Abtreibung vornehmen. Diese Formulierung ist bei weitem zu medizinisch und gibt nicht eine Idee von dem wieder, was dort passiert. Sie wird dabei von ihrer Freudin und Mitbewohnerin unterstuetzt, die um einiges lebenstuechtiger ist und sich um alles Organisatorische kuemmert.
Im letzten Bild sitzen beide Frauen im Restaurant um zu essen. Es fand gerade eine Hochzeit statt und die beiden haben die Wahl auf die besten Reste. Fleisch in vierfacher ausfuehrung – dem Zuschauer liegt der Anblick des toten Foetus noch schwer im Magen. Und damit werden wir entlaessen in die Realitaet, in der man essen muss.
Der Film laesst eine grosse Wut zurueck und ich habe einen Anflug von Demut, fuer die Gnade der Geburt, oder Glueck fuer die Umstaende in denen ich aufgewachsen bin.
Pfunds Frisur
Januar 21, 2008
Schnurrrrr
Januar 21, 2008
Einmal im Moment kommt uns Susi besuchen. Hostelbookers kuemmert sich nicht nur um intellektuellen Ausgleich sondern unterstuetzt das Wohlbefinden seiner Mitarbeiter, mit einer Massage. Eine halbe Stunde lang wurde ich am Freitag nach allen Regeln der Kunst von Susi durchgewalckt.
Jetzt sitze ich angestraengt aufrecht vor meinem Rechner, voller guter Vorsaetze was meine Koerperhaltung betrifft. Also: Bauch rein, Brust raus!
Corporatives
Januar 18, 2008
Gestern habe ich mir mit meinen Kollegen die Terracotta Arme zu Gemuete gefuehrt. Das Britische Museum hat jedoch nie behauptet, dass es sich um Orginale handelt und eigentlich spielt das auch keine Rolle, finde ich. Die Dinger sahen auf jeden Fall ziemlich echt aus und alle Besucher waren ehrfuerchtig still. Wie immer musste man natuerlich anstehen, ausser man hatte ein Ticket im vorraus bestellt, dass einem Tag und Uhrzeit vorgibt, wie wir! Ich habe das Britische Museum bisher ignoriert, was eine Schande ist, weil: a super interssante Dauerausstellung und b cooles Gebaeude. Sir Norman Foster hat Hand angelegt und die Kuppel erinnert ein wenig an den Reichstag, bei meinem naechsten Besuch – mit Tageslicht – werde ich dass dann auch im Bild festhalten.
Beeindruckend, dass man sich die Muehe gemacht hat, jedem dieser 7000 Knaben ein individuelles Aussehen zu verpassen – aehnlich Irre wie die Pyramiden. Auf jeden Fall hat der First Empirior im Sinne gehabt auch nach seinem Tod noch Groefatz (Groesster Fuehrer alles Zeiten) zu sein.
Wieder die betruegerische Schankwirtschaft
Januar 8, 2008
Ich will das hier garnicht zum Kuriositaetenkabinet verkommen lassen, aber heute bin ich bei einer wichtigen Recherche, rein beruflich, auf den Verein gegen betruegerisches Einschenken gestoßen.
Ein Kollege verfasst naemlichen einen Text zum Oktoberfest und da mussten dann essentziele Fragen zu Mass Haendel geklaert werden.
Ich zitiere aus der Satzung:
„Alle rechtlichen Mittel ausschöpfen“
§ 1 Der unter dem Namen „Verein gegen betrügerisches Einschenken“ gegründete Verein verfolgt den Zweck, ganz allgemein gegen das noch immer weitverbreitete schlechte Einschenken vieler Wirte vorzugehen, im besonderen während des Oktoberfestes und der Starkbierzeit sowie in den Bierkellern. Seine Mitglieder wollen alle rechtlichen Mittel ausschöpfen, um das volle Maß bei der Maß zu erreichen.
Prost Mahlzeit!


