Super Samstag

September 30, 2007

Julia und ich hatten einen Bilderbuch Samstag: Spät aufstehen, Frühstücken gehen, Zeitunglesen. Später waren wir bei ihr um die Ecke in einem traumhaft schönen Secondhandladen. Ganz klein, als würde man einen Koffer betreten. Herrlich was es da zu bestaunen gibt, sogar historisches aus den 20er und ganz equisiten Kram, wie Chanelkostüme aus den 50er. Das hätte zum Beispiel 150 Pfund gekostet. Naja, aber da war nicht alles in dieser Preisklasse. Ich bin zum kleinen Mädchen im Kostümfundus mutiert und Julia hat ein fantastisches neues Kleid.
img_1089.JPG

Danach haben wir tussig weiter gemacht und Bridget Jones geschaut.
Dann haben wir zum ersten Mal zusammen gekocht. Julia und ich sind unter der Woche gemeinsam zusammen zu hause. Indisch.

img_1093.JPG

Gestärkt und unternehmungslustig sind wir dann in die Nacht aufgebrochen, ich zu Uffie – Julia in ein Pub zu Freunden. Stichwort Uffie:
„And i dont give a fuck
I got my man, my sound, my glass,
And im ready to fuck“

img_1097.JPG

Großes erstauner auf meiner Seite. Uffie, ist n Floh, ganz klein und cute? Ich bin mir noch nicht sicher, ob ich dass jetzt eher gut oder eher schlecht finden soll, in meinem Kopf war Uffie immer wesentlich rotziger, so’ne Stadt-Göre halt. Das Konzert war ziemlich krawallig, aber ich habe vorher schon gut getanzt.
Ratet mal mit wem? Vor dem Laden direkt in der Schlage, stehen drei Mädels die ich aus der Ilse kenne. Also vom sehen kenne. Ich habe erst gezögert, weil ich mir nicht tausendprozentig sicher war. Naja und als die sich dann auch noch über Mr. Leggins unterhalten haben, war alles klar.
Small world

Advertisements

Bunte Tüte

September 30, 2007

img_1074.JPG

am Donnerstag habe ich die Ad:tech besucht. Eine Messe für alles rund ums Onlinemarketing. Eine Messe so wir wie sie alle kennen: Menschen, hauptsächlich männlich im Anzug, ich war in Gelb, jede Menge Kugelschreiber und Keckse.
Toll war aber das man parallel die Akademie besuchen durfte. Ich habe mir ein paar Vortäge angehört z.B. den von Google, da konnte man erfahren weilche neuen Tools man sich ausgedacht hat um ihren Kunden das Werben noch einfacher und effektiver zu machen. Das ist jetzt nicht so spannend, gell? Der Nachhauseweg um so mehr., ich habe nun auch erleben dürfen, wenn die Tube nicht fährt.
Ich brauche ein Fahrrad!!!!!!

Serpentinen

September 25, 2007

Heute war ich zum ersten Mal in der Serpentine Gallery. Wenn man davor steht, ist auch ziemlich schnell klar, warum die so die so heißt.

Angesehen habe ich mir die Austellung von Björks Mann, Freund ? Matthew Barney.

Mister Barney macht riesen Skulpturen aus Vaseline, es richt fragwürdig. Was ich aber viel beeindruckender finde, sind seine Perfomances: z.B. trägt er die Uniform eines Amerikanischen Soldaten und wandert pfeiferauchend durch ein modernes Gebäude, dessen zentrales Element ein Turm zu sein scheint, man sieht es nie von außen. Wir begleiten ihn also durch das Gebäude. Dann zieht er sich eine Klettermontur über und beginnt den Turm noch mal zu erkunden.
Der Turm hat ne Glaskuppel und es ist strahlend blauer Himmel und außer dem weißen Turm und dem blauen Himmel und einem oliven Klecks der durch das Bild turnt sieht man nichts und dann fängt er an diese Wand voll zu malen.

Oder er springt Trampolin und malt dabei die Decke an, oder steht auf nem Kutter und versucht bei starkem Seegang zu malen. Es geht also weniger um das Produkt als um den Akt der Entstehung. Ich frag mich dann immer weswegen, man was eigentlich schön findet.

peinlich

September 24, 2007

Wer mich damals in den Film „Wolf Creak“ begleitet hat, weiß dass ich Horror Filme nicht sehen kann, deshalb ist mir auch bis heute, das Ende verborgen geblieben. Das gleiche gilt nun auch für den Film shrooms, kommt von Mushrooms. Ich habe Julias Mitbewohnerin Sarah begleitet, deren Bekannter bei Sony arbeitet und ihr Karten für die Presse-Preview gegeben hat. Der Typ sieht aus, als hätte er einen guten GEschmack, weswegen ich mich auf eine Horror-Komödie eingelassen habe. Sarah hat da aber was falsch verstanden: Horror ohne Komödie, ich habe höchstens hysterisch gelacht. Ich habe dann noch ein bischen durchgehalten bis zu der Stelle mit der Axt und der nackten Frau mit den langen schwarzen Haaren und dann habe ich den Vorführraum verlassen. Die ca. 20 anderen Zuschauer haben erstaunt geschaut und ich habe das weite gesucht.
Zu Beginn des Films habe ich heimlich einen Apfel gegessen und Wasser getrunken, als ich raus gelaufen bin, bin ich an dem Schild „Essen und Trinken im Vorführraum nicht gestattet“ vorbeigechtet und gemerkt das der Apfelgriepsch und die Flasche auf dem Fußboden noch vor meinem Sitz liegen. Da liegen vielleicht noch immer.

Lazy Days

September 24, 2007

Ein britisher TV Sender offeriert Sonntagsnachmittags ein Programm mit dem Titel „Hangover TV“. So am I:
Dies Wochenende habe ich Sozialekontakte gepflegt und aufgebaut. Die braucht man ja auch um sich einzugewöhnen.
Julia war am Freitag auf einem „Wir sind Helden Konzert“, danach habe ich sie in Soho aufgepickt. Im Freedom, ein Schwulen-Club mit guter Musik und gemischtem Publikum, waren wir mit Eva, aus Hannover, die auch schon seit Jahren in London ist, Chinawhite trinken – igendwas mit alkohol und viel Litchie – lecker.
Gestern habe ich dann eine sehr britischen Abend gehabt:
Julia hat mich auf eine „house warming party“ mitgenommen, leider habe mich meine Camera vergessen, dann gäb es zur Abwechslung auch mal Bilder mit Menschen.
Heute haben wir Essen beim Inder geholt und bei Facebook geschaut, wer von den Armisch-People in London bei Facebook ist. Da bin ich jetzt auch, sind hier anscheinend alle – auch Armisch.

Ich denke, an alle die vor ihren Rechnern stöhnen:

Mucke, Mucke und nochmal Mucke

September 18, 2007

An musikalischer Unterhaltung mangelt es mir im Moment auf jeden Fall nicht…
Mein persönliches Highlight: Digitalism. Als DJ Tip Top habe ich euch damit bestimmt schon unterhalten.
Leider ist mein Akku abgekackt, dabei stand ich neben dem einen Typen und wollte heimlich ein Foto machen, ich versuche ja den Status Inkognito-Grupie zu behalten.

Zum Thema Gruppe: Am Samstag habe ich eine Band aus Frankreich gehört, Flair, sah man sofort, Lacost-Polo, keine enge Hose und locken Frisen.
Flair

Nicht besonders aufregend, aber umso aufgeregtere weibliche Fans. Darauf habe ich gewartet, dass eine betrunkene mit Zahnspange schreit, yeah let’s get ready to fuck.

A Night in Hammersmith

September 14, 2007

img_0929.jpg

Hammersmith ist im westen, Crouch End im Nord Osten. Ich war gesten in der Stadt unterwegs und habe dann Julia, aufgesammelt und wir sind mit Kersti, einer sehr netten Kollegin ins Pub gegenüber gegangen. So macht man das halt hier, Stift fallen lasse und ab um die Ecke ein Pint zischen und über die Kollegen tratschen, die natürlich auch da sind und bestimmt auch tratschen.

Später gab es da dann auch noch ein Konzert: Normaler Weise stehe ja nicht so auf Singer-Songwriter-Gedöns, aber das Fräulein hat ein glocken-hellen Stimmlein und war wirklich witzig.

Julia braucht eine Stunde zur Arbeit, man muss aber nicht umsteigen. Wir haben uns die Zeit zurück mit Faxen machen vertrieben wie man sehen kann.

This train terminates at:

Gutes für Körper und Geist

September 14, 2007

Ätsch Bätsch. Immer noch schönes Wetter!!!
Von dem ich gestern nicht so richtig viel hatte. Mich macht das ganz wuschig, wenn ich den kompletten Tag in den gleichen vier Wänden verbringe. Ich habe einen ruhigen Platz zum arbeiten gesucht, was bedeutet, zum Bewerben, recherchieren, E-Mails schreiben, lesen.
Bibliothek
Genau – ich bin in die nächste Bibliothek gegangen. Die Lokale, also keine große Unibibliohtek, sondern eher ein Begegnungszentrum: alle Bücher darf man umsonst ausleihen, man darf während der Lektüre trinken, es gibt einen extra Kinderbereich, da wird dann auch gerne gesungen und es gibt Internet for free.

Am nachmittag habe ich man dann um mein Körperliches Wohlbefinden gekümmert: ich war schwimmen, denn nach dem meine Erkältung auskuriert ist, merke ich wie sehr mir das tägliche Radfahren fehlt.

Am Abend habe mich dann wieder einem Kopf gewidmet und war in einer Ausstellung, den BP awards. Die werden jedes Jahr zusammen mit der National Portrait Gallery verliehen und ich habe mir die Gewinner angeschaut. Ich dachte immer Portraits sind langweilig, waren sie aber garnicht und das Museum ist riesig man kann sich Portraits aus allen Epochen ansehen und das natürlich umsonst.
Der Vergleich macht’s.

Nachbarschaft

September 13, 2007

Dienstag habe ich damit verbracht mich auf mein erstes Vorstellungsgespräch vorzubereiten und habe ganz übereifrieg Fachtermini auf Englisch geübt, damit ich nicht nur mit einem Wissen über Online-Marketing glänzen kann, sondern auch weiß, wie man nach einer Probezeit fragt etc.
Zwischen durch habe ich mir wieder ein bischen die Sonne auf die Nase scheinen lassen und die Nachbarschaft weiter erkundet.
Nachbarschaft

Was ich an Crouch End mag?