Serpentinen

September 25, 2007

Heute war ich zum ersten Mal in der Serpentine Gallery. Wenn man davor steht, ist auch ziemlich schnell klar, warum die so die so heißt.

Angesehen habe ich mir die Austellung von Björks Mann, Freund ? Matthew Barney.

Mister Barney macht riesen Skulpturen aus Vaseline, es richt fragwürdig. Was ich aber viel beeindruckender finde, sind seine Perfomances: z.B. trägt er die Uniform eines Amerikanischen Soldaten und wandert pfeiferauchend durch ein modernes Gebäude, dessen zentrales Element ein Turm zu sein scheint, man sieht es nie von außen. Wir begleiten ihn also durch das Gebäude. Dann zieht er sich eine Klettermontur über und beginnt den Turm noch mal zu erkunden.
Der Turm hat ne Glaskuppel und es ist strahlend blauer Himmel und außer dem weißen Turm und dem blauen Himmel und einem oliven Klecks der durch das Bild turnt sieht man nichts und dann fängt er an diese Wand voll zu malen.

Oder er springt Trampolin und malt dabei die Decke an, oder steht auf nem Kutter und versucht bei starkem Seegang zu malen. Es geht also weniger um das Produkt als um den Akt der Entstehung. Ich frag mich dann immer weswegen, man was eigentlich schön findet.

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Eine Antwort to “Serpentinen”

  1. Ekki said

    Ich mag deinen Blog, er wird von Tag zu Tag schöner!

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