Verschlafen

Februar 27, 2008

Man kann mir jetzt vielleicht Pietätlosigkeit vorwerfen, angesichts derer hier in England die Schaden durch das Erdbeden erlitten haben, aber ich bin echt sauer, dass ich von dem ganzen Gewackel nichts mitbekommen habe. Statt dessen habe ich tief und fest geschlafen. Ich finde so’n Erdbeben ansich ne spannende Sache und wuerde das wirklich gerne mal erleben. Naja dann kann man wohl nix machen.

HMPF! – mehr kann ich nicht hinzufuegen

naechste Woche habe ich ein Fahrrad, ein Fahrrad, ein Fahrrad

SES

Februar 20, 2008

steht für Search Engine Strategie – ein Kongress bei dem es sich alles um das Suche und Finden dreht. Viele Menschen sind dort, um zu lernen, wie man die Leute findet die einen Suchen, andere sind da, um Leute zu suchen, die gerne gefunden werden wollen.

Ich gehe aus diversen Gründe gerne auf Konferenzen und Kongresse: Wissen, Essen, Staunen.

Wissen! Der Informationsgehalt war hier ziemlich hoch, aber damit will ich hier jetzt nicht langweilen.

Essen! Muss ich hingegen sehr bemängeln. Pfui wenn ein Ticket über 1000 Pfund kostet, dann hätte ich gerne Nachmittags nen Kaffee, kein Sandwich zum Mittag, warme Mahlzeit war nicht im Budget in begriffen. (Das Ticket hat natürlich mein Arbeitgeber spendiert)

Stauen! Darüber das es eine ganze Industrie, also eine beträchtliche Menge von Menschen (in diesem Fall 400) gibt, die sich den ganzen Tag den Kopf zerbrechen, wie man sich Suchmaschinen zu nutze macht. Das ganze ist n bisschen wie das Hasen und Igel rennen. Die Suchmaschine ändern ihren Algorithmus und die anderen versuchen, die Informationen den Suchmaschinen so schmackhaft wie möglich zu machen. Und dann ändern die Suchmaschinen wieder irgendwas, weil irgendwer rausgefunden hat, wie man sie austricksen kann. Der eine ist immer schon da!

Beim Sandwich mümmeln habe ich dann die Bekanntschaft des Google Brand Evangelisten (Amis haben immer so fancy Berufsbezeichnungen) gemacht. Der ein großer Hanuta und Edle Tropfen Fan ist.
Hach in zwei Wochen fahre ich nach Berlin und dann werde ich mir beides zu Gemüte führen. Übrigens hat Hanuta ’ne ganz kurzweilige Internetseite. Da kann man im hazelwood forest sein Geschick beim Bogenschießen zeigen.

Eat East

Februar 17, 2008

Gelegentlich mache ich mir am Wochenende die Mühe und gehe zu Lidl, es gibt ne Handvoll Filialen in der Stadt, mein Markt ist ca. 30 Minuten Fussweg entfernt. Dahin verschlägt mich weniger die Aussicht auf Schnäppchen-Shoppen, meine Einstellung zum Discount ist immer noch die gleiche, als das Bedürfnis meinen Geschmacksknospen was vertrautes zu kredenzen. Da gibt es zum Beispiel Kartoffelpüree Pulver, Saure Gurken, Marzipan und Joghurt in der Geschmacksrichtung Pfirsich- Maraquja. Und was hat mein Auge heute entdeckt

Eat East

Tiefkühlkost zum alten Volkmar Frenzel, vielleicht muss ich ja nicht mehr lange warten und es gibt Vita Cola.
Naja nun sind Kühlschrank und -truhe gut gefüllt und das war ne schlaue Idee, ich fürchte, dass ich nämlich ne ordentliche Grippe bekomme. Jetzt gehe ich mir noch nen Film ausleihen, kann also ich die nächsten Tage mit Husten und Niesen verbringen und bin versorgt. Praktisch. Hatschi!

Kleine Umfrage

Februar 14, 2008

O.K. eine Sprache sprechen schön und gut, aber Übersetzen ist dann noch mal was ganz anderes. Und das muss ich gerade und da ich nicht die einzige Deutschsprachige hier bin und man auch sonst gerne kommentiert, kommen wir hier nicht aus dem Quark und es ist eine lebhafte Diskussion ausgebrochen.

Schwierig wird es nämlich wenn man einen Begriff übersetzen muss, für den es gar nicht das Konzept in der anderen Sprache gibt. Also nen Apfel, den gibt es ja in England und Deutschland, also ganz klar apple.

So, aber wie sieht das ganze mit „guesthouse“ aus. Hm, ist das nun ein Gästehaus oder ne Pension und was ist ne Pension ist und was ein Gästehaus etc in Deutschland. Ich appelliere hier vor allem an meine wortgewandten Germanisten und Journalisten. MeinGehirn is gerade etwas Suchmaschienen verseucht. Auch werde ich natuerlich Tatjana interviewen.

Also moeglichst spontan:
Worin unterscheidet sich für euch eine Pension von einem Gästehaus? Und wie
übersetzet ihr „guesthouse“?

Hilfreiche Kommentare werden beim nächsten Wiedersehen mit einem Getränk der Wahl honoriert!

DANKE und THANKS

Messy Man?

Februar 13, 2008

Und noch mal – die unternehmerischen Aktivitäten nehmen kein Ende.
Gestern waren wir in der Mittagspause im Sir John Soane’s Museum. Das war ein Englischer Architekt und Sammler (1753 – 1837). Gesammelt hat er, was eigentlich, alles? Antike Tonklumpen, Bücher, Bilder, Skulpturen – Genug um damit zwei Victorianische Wohnhäuser voll zu stopfen. Gelebt hat er zwischen all diesen Dingen, geputzt haben, wird wohl jemand anders… Die Ausstellungsstücke haben mir nicht umbedingt ahs und ohs entlockt – alles bunt gemixt, nicht besonders kurios und leider auch nicht beschriftet. So kann ich auch gar nicht sagen, wer dieses schlafende Fräulein ist.

Die Schlafende

Der war bestimmt n ziemlicher Kauz und frage mich gerade wie ihn wohl seine Zeitgenossen gefunden haben. Ich fand die Büchersammlung spannend, da gab es zum Beispiel den „Fugger News-Letter“ von 1685.

Ich lese immer noch an Jane Austen rum und nun kann ich mir vorstellen, wie die Häuser aussahen, die zu dieser Zeit belebt wurden, wenn man sich den ganzen anderen Kram weckdenkt.

P.S.
Eine ganz reizende Idee, Besucher davon abzuhalten sich auf Exponate zu setzen – Man lege eine stachelige Frucht drauf – Autsch!Watch your ass

 

Auflösung

Februar 13, 2008

Mein Treppenhaus. In meiner Fantasie feiere ich eines Tages Party ausschließlich im Treppenhaus und es gibt keine Lampen nur Discokugeln.

Hübsch hässlich

Februar 12, 2008

Kleines Rätsel!

Was und wo ist das?

img_1641w.jpg

Aus dem Häuschen

Februar 10, 2008

raus aus dem Häuschen, die Sonne strahlt und wärmt mir den Arsch. Und in nicht all zu ferner Zeit, werde mich wieder auf zwei Rädern bewegen. Deswegen bin ich auch gerade mächtig aus dem Häuschen.
Der Stadt stinkt’s und deshalb sollen die Leute anfangen mit dem Rad zu fahren, vielleicht damit zur Olympiade alle knackige Hintern haben und es nur noch Sportlerschweiß stinkt, aber nicht nach Abgasen.
„Ride to work“ heißt eine Maßnahme. Meine Firma kauft ein Fahrrad zum halben Preis, den Rest zahlt die Stadt und ich zahle dann ein Jahr lang dieses Rad ab, wird mir direkt vom Gehalt abgezogen, super Konzept, oder? Und das Fahrrad darf ich mir aussuchen, muss zwar ein bestimmter Laden sein, mit dem diese Deals funktionieren, aber sonst darf ich mir einen Drahtesel nach meinem Geschmack aussuchen. Da werde ich morgen in der Mittagspause, gleich mal Probe reiten.

And the winner is…

Februar 9, 2008

Eine weitere Episode aus der englischen Arbeitswelt: Gestern wurde wieder ein treuer Mitarbeiter für seine Dienste im Namen des Unternehmens ausgeszeichnet. Ich habe da immer noch ein grundsätzlich gespaltenes Verhaeltnis.
Vielleicht weil, dass ein weiterer willkommener Anlass für die Chefs dieser Welt ist, sich als Patriat zu fühlen und eine kleine Rede zu halten.
img_1625.jpg
Naja aber ich kann auch nicht leugnen, dass ich mich über die Auszeichnung für meinen Teamleader sehr gefreut habe.
img_1626.jpg
In England wird Mitarbeitermotivation oft durch Wettbewerb betrieben, ueberall sind Tafeln, wo sich die Mitarbeiter vergleichen können und es gibt immer Ziele zu setzen und zu erfuellen und wenn man das schafft, wird man mit einem Bonus beschert. Sozial finde ich das nicht, aber Unternehmen sind ja auch kein Ponyhof.

Ach ja alkohlische Getränke auf Kosten des Hauses sind natürlich ein fester Bestandteil dieser Zeremonie.