Samaritan Girl

Februar 1, 2008

Es gibt Filme, da weiß man schon vorher das Ende, nicht unbedingt wie es ausgeht, also ob sie sich am Ende kriegen, oder nicht kriegen, aber man weiß, dass sie sich am Ende kriegen oder nicht kriegen

Gestern habe ich nen Film gesehen, bei dem ich mich nach einer Stunde gefragt habe, wohl dass um Himmelswillen noch hinführen soll? Ein Asiatischer Film, ich nenne es mal leise Dramatik: da wird gestorben und gemordet, aber in der nächsten Sekunde fällt schon wieder irgendwo ein rot goldenes Blatt runter und alles scheint so im Fluss…ohm

Was mich am meisten irritiert ist, dass die nie reden. Nicht wie in Französischen Filmen, da wird ja immer bedeutungsschwer geschaut, aber auch das bleibt in Japan aus.

Da ist der Vater, rechtschaffener Christ, fürsorglicher Vater und Polizeibeamter, der eines Tages entdeckt, dass seine schulpflichtige Tochter der Prostitution nachgeht. Warum weiß nur ich und die Grund sind so verquickt, das Verhalten so kindlich, dass es nur dem Beobachter logisch erscheint, warum Sie die Männer bezahlt
Und ich selbst nicht wüsste, wie ich das an ihrer Stelle jemand begreiflich machen sollte. Aber das will der Vater gar nicht wissen, der mordet und treibt in den Selbstmord. Bez. Vielleicht möchte er das ja wissen, aber fragen tut er nicht. Also keine was habe ich nur in der Erziehung falsch gemacht.

Am Ende bleiben alle Konflikte unangesprochen, ungelöst und unsichtbar. Alles klar, oder. Asiatisch eben!

Genau genommen: Samaritan Girl von Kim Ki-duk

Und heute Abend gehe ich Asiatisch Essen…

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: