And the winner is

März 28, 2008

Ellen. Tatsaechlich habe ich mal was gewonnen, oder mir mit Penetraz erkaempft. Ich versuche naemlich seit Woche Tickets fuer Veranstaltungen zu gewinnen, die Time Out verlost.So und diese Woche habe gleich zwei Mal gewonnen, 1 x Konzert und 1 x Film.

Nicht einmal habe ich hier in London Mist gesehen, es gibt einfach soviele gute Bands in dieser Stadt. Also Gut in Anfuehrungsstrichen, weil je hoeher das Level, umso hoeher der Anspruch, wa? Aber wenn ich mich an manche Konzerte in D erinnere, wo man sich fragt, ob die vergangene Woche erst angefangen haben ihr Instrument zu erlernen…

Auch gestern hatte ich das Vergnuegen hoffnungsvollen Nachwuchsmusikern zu sehen.

Golden Silvers
Auftritt unterhaelt mit wunderbaren Stellen zum Mitsummen „She wants to fall in love, but there is a problem“, der Song heisst brillianterweise Train for a Brain.

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Naja und der Schnauzerbauzer gefaellt mir auch ganz gut.

Die Huelle machts. Der Name einer Band kann mich in den festen Glauben versetzen, dass die Musik dahinter einfach geistreich und unterhalten sein muss.
Theoretical Girl
Ist nette Musik, huebsches Stimmchen, kann man, muss man aber nicht moegen. Ich mags.

Und dann man muss ich noch hinzufuegen, dass die „so“ jung und schon „so“ gut sind.

Albern

März 26, 2008

Viel mir gerade in die Finger…

Ich garantiere gute Unterhaltung!!!

z.B. Idea Nr. 6
Take a book that your partner is reading and using a pencil, underline letters in a section of the book she has yet to read to spell out a love letter. For example in the following exert from a novel, the underlined letters come together to spell out the secret message „I love you“
The palace was a labyrinth, their passage through it tortuous and interminable. Initially they passed from building to building under the sodden sky. Steve’s feet ached; he might have laughed at himself, the tireless traveler, grown too soft from his months in the city to walk any proper distance. Abruptly the guards halted.
The underlined letters will make your partner curious and with a bit of luck she will write them down. Spend time to encode a proper message such as „Dear Belinda, I love you honey“

101 Romantic Ideas

Brrrr!

März 26, 2008

Endlich, Endlich, Endlich!
Der Osterhase hat mir das schoenste Geschenk auf der ganzen Welt gebracht. Das Fahrrad ist da.

Endlich keine ermuedenden Busfahrten mehr.
Endlich keine stinkenden Achseln mehr direkt vor meiner Nase in der Tube.
Endlich keine uebervollen Busse, die morgens an mir vorbei fahren.
Endlich keine dauer telefonierenden, fritierte Huehner essenden Schulkinder.

Und endlich ist mir das Wetter auch hold, nach zwei Tagen Schnee. Ueberings die einzigen Flocken, die mir in diesem Winter begenet sind.

13TERSHOP

März 25, 2008

von Florian Thalhofer und Kolja Mensing
Never judge a book by its cover! Mache ich eigentlich immer und fahre damit ziemlich gut.

13TERSHOP

Als Jugendlicher habe ich in einem Supermarkt gearbeitet und nun willl ich wissen, was die beiden 31 Tage im Roland Center erlebt haben, wenn sie getroffen haben und wer ihnen welche Geschichte erzaehlt hat.

Was zu erst: Buch oder CD? Auf Grund meiner verhunzten Aufnahmefähigkeit entscheide ich mich zu für die CD. Ganz faul, kann ich dabei aber auch nicht sein – ich muss mich selber durchs klicken. Die einzelnen Interviews sind in kleine Sequenzen zerteilt, immer eine Antwort.

Die CD sind die Stimmen der Menschen im Einkaufzentrum, derer dir dort Arbeiten oder derer die dort Shoppen und derer die dort Shoppen möchten, aber nicht können.
Die Texte sind die Stimmen der Beobachtunger, der Autoren.

Warum mir 13TERSHOP gut gefällt?
Weil es mich wieder daran erinnert, das Schöhnheit im Auge des Betrachters liegt.
Weil ich das Cover schön finde.
Weil es so schöne Sätze wie diesen zu lesen gibt „Wir öffnen die Tür unseres Wohnwagens. Die aufgehende Sonne spiegelt sich in der getönten Fensterfront des Dänischen Bettenhauses gleich gegenüber, und für einen kurzen Moment scheint das der perfekte Anfang für einen Tag zu sein.“
Weil ich am Ende der Lektüre das Wort schön, ziemlich kompliziert finde.
Weil ich jetzt weiß, dass ich den Real Markt an der Typografie der Preisschilder erkennen kann.Weil ich in Minden aufgewachsen bin.
Weil ich wie Florian Talhofer, immer wollte, dass mich die Bedienung wieder erkennt und als mich die Bedienung wieder erkannt hat, bin ich in eine andere Stadt gezogen bin. Da war ich dann eine Zeit lang Bedienung und habe mir versucht Gaeste zu merken und was sie gerne trinken.
Weil es mich daran erinnert, wie ich als Kind mit meinem Vater in den Supermarkt gegangen bin. Er hat mir dann die Liste in die Hand gedrückt und wenn ich alles in meinen Wagen geladen habe, habe ich ihn am Zeitschriftenstand abgeholt. Dann hat er mir das Portemonnaie gegeben und ich habe bezahlen dürfen, wie ein Erwachsener.
Weil ich das Buch gelesen habe, ohne Pause zu machen und ich mich doch so schlecht auf eine Sache konzentrieren kann.

13TERSHOP
Florian Thalhofer & Kolja Mensing
Buch & DVD-Rom.
Soundtrack von Jim Avignon
Hardcover, 80 S. farbig, 90 Min.
15,90 €
ISBN 978-3-938539-07-1
Mairisch Verlag

ITB

März 21, 2008

Messe ist Messe und darum muss ich hier auch garnicht mit grossen Beschreibungen langweilen. Ich habe ein paar Kuriositäten im Bild festgehalten – Viel Spass!

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Das Land Baden-Württemberg stellt sich vor!

Heidi Caffee

Schweizer Caffee-Spezialitäten

Ohne Worte

Serviette, die mir zu einem Italienischen Caffee gereicht wurde

Frauentag

Frauentag auf der ITB

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Diese beiden Fruehsportler sind mir jeden Morgen auf dem Weg zur Messe begegnet, wie sie Runde um Runde um den leeren Teich drehen.

Jeanssparen

März 17, 2008

So fuer alle die Wissen wollen, was aus dem Jeans-Sparbuch geworden ist.

„Wenn du auch ein Taschengeldexperte und Finanzmanager wie ich werden willst, dann solltest du dir unbedingt mal bei uns das Jeans-Sparbuch ansehen!“
Jeans Sparbuch

Das hat bei mir anscheinend nicht funktioniert, ich wollte auch nie Finanzmanager zu werden!

Ellen und das liebe Geld

März 17, 2008

oder eher die Karten, die man braucht um Geld ausgeben zu koennen.
Ich verfuege bereits ueber einen reichen Schatz an Geschichten zu diesem Thema, hier eine weitere.

Um in England ein vollfunktionstuechtiges Bankkonto zu erwerben muss man zwei „proof of identity“ vorweisen. Das kann zum Beispiel sein
Reisepass – Habe ich nicht
Strom- oder Gasrechnung auf meinen Namen – Habe ich nicht
Nachweis ueber Gemeindesteuer – Habe ich nicht

Also habe ich nun einen Basic Bank Account, der mich ins Jeans-Sparbuch-Stadium zurueck katapultiert. Mit dem Unterschied, dass ich mit meinem Jeanssparbuch am Schalter Geld bekommen habe.Das geht mit nem Basic Bank Account nicht. Diese Chip und Schmucklose Karte, mit der ich auch nicht im Geschaeft bezahlen kann, geschweige denn Geld im Aussland abheben, gestattet mir nur am Automaten mein Glueck zu suchen, wenn man nicht wie ich seine PIN vergessen hat. Nun kann ich mit Karte nur noch meine Fingernaegel sauber machen.

Seufz!

Zimmer in Leipzig

März 9, 2008

Meine wundervolle teilsanierte Wohnung in der Arndstrasse ist ab dem ersten April frei. Zwei moeblierte Zimmer 60 qm, Kueche, Bad alles da was das Herz begehrt, Suedvorstadt.

300 Euro warm!!!!

Interessiert? Dann bitte Kommentar hinterlassen.

Artiger Sonntag

März 4, 2008

Immer wieder Sonntags machen ich mich auf den Weg in eine Ausstellung. Vergangenen habe ich mal wieder im Institute of Contemprorary Art vorbei geschaut. Neben zeitgenoessischer Kunst, werden spannende Filme gezeigt, naja und was fuer die Ohren gibt es auch regelmaessig.

„Double Agent“ heisst die aktuelle Ausstellung, im Programm heisst es:

Double Agent is a group exhibition featuring artists who use other people as a medium. The show contains works in a variety of media, including video and live performance – works which are often slippery in meaning or disquieting in effect.

Da habe ich kurz Angst bekommen, dass man sich hier einen esotherischen Ausrutscher erlaubt hat.Aber wenn man sich die Liste der Kuenstler anschaut: Christoph Schlingensief, Dora Gracia und … – von denen ich ausser Herrn Schlingensief natuerlich vorher keinen kannte – verfliegen diese Befuerchtungen.
Dora Gracia haette ich kennen koennen, die gab es naemlich vor ungefair nem Jahr in Leipzig in der GFZK. Ihre Arbeit hat mir mit am besten gefallen, wobei gefallen bei Performance oft der falsche Begriff ist. Mir bleibt Kunst oft dann im Gedaechtnis, wenn sie mit geringen Mittel, grosses Wirkung erzeugt.
„Instant Naritive“ ist schnell beschrieben. Ein weisser Raum, ein Projektor, ein Mensch an einem Laptop. Der sitzt in mitten der Besucher, beobachtet diese und schreibt seine Eindruecke nieder. Ich zu mindest habe mich ziemlich beobachtet gefuehlt, es werden Koerperhalten beschrieben, Gesichtsausdruecke interpretiert, Gruppen analysiert. Ich habe mich schnell dabei ertappt, dass ich spiele, versuche eine bestimmte Pose einzunehmen. Und prompt war ich ein Teil der Performance, ein Medium eben.