Auf in die Schlacht

Mai 20, 2008

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Biep

Mai 20, 2008

Und noch einmal treibt mich die fabelhafte Welt des Fernsehens um.

„Biep“ steht in diesem Fall für Fuck und war in der letzten Folge von Britains Next Top Model auffällig oft zu hören. Was man halt so sagt, wenn man knülle ist, sich betrunken streitet und die Kamera läuft. Wenn ich mich recht erinnere, war Alkoholkonsum in der letzten deutschen Staffel etwas das geahndet wurde. Hier natürlich nicht.

Die Geschichte: drei Mädchen dürfen nach gewonner Challenge eine Promiparty besuchen, die sie ziemlich angedüdelt verlassen, um sich beim nächsten Imbiss eine Portion Döner mit Fritten reinzupfeifen – sehr sympathisch.

Die anderen Damen sind natürlich angesäuert und betäuben ihren Frust mit alkoholischen Getränken und einer Runde Wahrheit oder Pflicht. Pflicht heißt mit einander Knutschen oder das Bett einer der Gewinnerinnen verwüsten, was dann zu diesem Eklat führt.

Am nächsten Morgen werden wir dann noch Zeuge, wie eine Damen sich aus dem fahrenden Taxi erbricht.

Viel Spass. Auch wenn ihr natürlich nicht, wie ich die Damen über vier Folgen in’s Herz schliesen konntet.

P.S. Ich habe eine Erkältung und sehe gerade viel fern.

Hier heißt es „Come dine with me“, wenn Möchtegern-Maitres ihre Kochkünste messen. Die Regeln sind sich ziemlich gleich – vier statt fünf wollen das „Perfekte Dinner“ zaubern, es gibt ein bischen mehr zu gewinnen 1000 Pfund, dafür spart man an Zeit und alles wird in eine Sendung gepackt, die wöchentlich ausgestrahlt wird. Auch was das Menu und den Anspruch an Geschmack und Garnitur betrifft, gibt es keine großen Unterschiede.
Aber der Zuschauer bekommt eine pikantere Kost vorgesetzt: Ich finde, man kann die Sendung zum Beispiel gut zum interkulturen Vergleich des Alkoholkonsumierens heranziehen. Ich habe das perfekte Dinner oft und regelmässig gesehen, aber kann mich nicht erinnern, dass da jemals jemand hackenstraff die Tafel verlassen hätte. Und als Folge davon, hat man dann natürlich auch Hemmung verloren und Kamera vergessen? So dass ich mich kurz frage, ob dass doch ein anderes Format ist, irgendwas zwischen Datingshow und Tutti Frutti.
Ich habe ein neues Spiel gelernt, man füllt in eine Tütte kleine Papierschnipsel mit Buchstaben, dann wird reium gezogen. Dann hat man hat seinen Nachbarn auf das Körperteil zu küssen, mit dem der gezogene Buchstabe beginnt. Manierlich ging es trotzdem zu und bei P küsste man dann „Peach Lips“.
Geweint wurde selbstverständlich auch.
Pikanter Höhepunkt – ein männlicher Teilnehmer gesteht zum Aperetif, dass er wieder den dummen Fehler begangen hat nach dem schneiden der Chilischoten zu pinkeln!
Noch fragen?

Nicht ganz das Original

Das Mutterland des Pop, die letzte Bastion der Platten-Release-Plakat-Werbungen, der Ort an dem Mutter und Sohn friedlich Coldplay beim Autofahren hören, wurde von Scooter gestürmt.
Auf dem Thron der britischen Albuncharts sitzen Scooter, verdrängt haben sie übrigens Madonna.
Ich bin nicht umbedingt ein Fan, wenn man Fan den jeniegn nennt der Platten kauft und hört, aber Scooter haben mir manche frohe Stunde bereitet. Und ich bedauere, dass das Deutsch des Durchschnittsteanagers in England nicht reicht und den Refrain „Lass uns Tanzen, oder ficken, oder beides“ zu verstehen.

Gut gemacht Scooter!

Offizieller Scooter-Sympathisant bin ich seit der Verleihung des xy-total-nebensaechlich-Preis (pop Krone what ever) im Jahre ????
Da haben sich die Herrn artig bei ihren Fans bedankt – besonders bei denen die es zugeben.