Hostelbookers hat sich nicht lumpen lassen und für die Weihnachtsfeier ein Boot gechartert, dass hat uns fünf Stunden lang auf der Themse hin und her geschippert. Außerdem gab es natürlich Speis (Turkey) und Trank. Zu meinem Glück gab es keinen Wein, sonst wäre das für mich wahrscheinlich genauso katastrophal wie für einige meiner Kollegen geändert.
Aber immer der Reihe nach: Der Ablaufplan sah so aus, dass wir um fünf alle den Rechner ausmachen und unsere Zivilkleidung gegen einen Fancydress getauscht haben.

Unter dem Motto Country hatte jeder eine Nationalität dazustellen, was nicht die eigene sein musste. Ich wollte Robin Hood sein, was nicht so ganz geklappt hat und dann war ich einfach grün mit einem Papphut. Alle sind da ziemlich ambitioniert ran gegangen, nicht ohne Grund, das beste Kostüm wurde mit einem kurz Urlaub belohnt.

Mein persönlicher Favourit: Cunt – Tree. An seiner Perücke hängen diverse Cunts, wie Paris Hilton, James Blunt und ausgewählte Politiker.

Walk of Shame: dann sind wir alle verkleidet durch die Stadt zum Boot spaziert. Das ganz hübsch mit vielen Fahnen und dem üblichen Weihnachtsklimbim dekoriert war.
Es hat keine halbe Stunde gedauert und das Boot hat gewackelt. Dafür war nicht die raue See verantwortlich sondern meine Kollegen, die alle wilde Tanzbären sind. Meine Prognose sah so aus, viel trinken und ab 10 tanzen und torkeln. Nein, sobald die Musie spielt, waren alle ausser Rand und Band und ab 10 dann eher torkeln aber immer noch tanzend.

Zum Abschluss noch ein Bild vom Marketing Team:
Von links: Sonia – Französin – als Marie Antonett, aber dann ohne Kostüm aus Sorge um den geliehenen Fummel, Juan (Spanier) – als Juan, Ed (Engländer) – als Mexikaner, Ben (Engländer) – als Musketier, Gab (Italiener) – als Mexikaner.
Der Kreuzritter in der Mitte ist übrigens der Big Boss.

Marketing Weihnachtsfeier

Dezember 16, 2007

Meine Kollegin Helen, eigentlich Holin Jen, kann leider nicht bei der großen Unternehmenssause mitmachen, weswegen wir schon mal mit unser Abteilung gefeiert habe. Das war ein ziemlich netter Abend und ich kenne die Leute jetzt langsam auch ein wenig. Während der Arbeitszeit sind alle schrecklich diszipliniert und es herrscht eine spezielle Form der Selbstkontrolle: wenn 30 Menschen in einem offenen Büro, ohne jede Wand, sitzen, dann hören sie eben auch, wenn jemand nicht arbeitet, sondern quatscht. Und an dem Abend haben wir dann eben gequatscht.