Hier heißt es „Come dine with me“, wenn Möchtegern-Maitres ihre Kochkünste messen. Die Regeln sind sich ziemlich gleich – vier statt fünf wollen das „Perfekte Dinner“ zaubern, es gibt ein bischen mehr zu gewinnen 1000 Pfund, dafür spart man an Zeit und alles wird in eine Sendung gepackt, die wöchentlich ausgestrahlt wird. Auch was das Menu und den Anspruch an Geschmack und Garnitur betrifft, gibt es keine großen Unterschiede.
Aber der Zuschauer bekommt eine pikantere Kost vorgesetzt: Ich finde, man kann die Sendung zum Beispiel gut zum interkulturen Vergleich des Alkoholkonsumierens heranziehen. Ich habe das perfekte Dinner oft und regelmässig gesehen, aber kann mich nicht erinnern, dass da jemals jemand hackenstraff die Tafel verlassen hätte. Und als Folge davon, hat man dann natürlich auch Hemmung verloren und Kamera vergessen? So dass ich mich kurz frage, ob dass doch ein anderes Format ist, irgendwas zwischen Datingshow und Tutti Frutti.
Ich habe ein neues Spiel gelernt, man füllt in eine Tütte kleine Papierschnipsel mit Buchstaben, dann wird reium gezogen. Dann hat man hat seinen Nachbarn auf das Körperteil zu küssen, mit dem der gezogene Buchstabe beginnt. Manierlich ging es trotzdem zu und bei P küsste man dann „Peach Lips“.
Geweint wurde selbstverständlich auch.
Pikanter Höhepunkt – ein männlicher Teilnehmer gesteht zum Aperetif, dass er wieder den dummen Fehler begangen hat nach dem schneiden der Chilischoten zu pinkeln!
Noch fragen?

Nicht ganz das Original

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SES

Februar 20, 2008

steht für Search Engine Strategie – ein Kongress bei dem es sich alles um das Suche und Finden dreht. Viele Menschen sind dort, um zu lernen, wie man die Leute findet die einen Suchen, andere sind da, um Leute zu suchen, die gerne gefunden werden wollen.

Ich gehe aus diversen Gründe gerne auf Konferenzen und Kongresse: Wissen, Essen, Staunen.

Wissen! Der Informationsgehalt war hier ziemlich hoch, aber damit will ich hier jetzt nicht langweilen.

Essen! Muss ich hingegen sehr bemängeln. Pfui wenn ein Ticket über 1000 Pfund kostet, dann hätte ich gerne Nachmittags nen Kaffee, kein Sandwich zum Mittag, warme Mahlzeit war nicht im Budget in begriffen. (Das Ticket hat natürlich mein Arbeitgeber spendiert)

Stauen! Darüber das es eine ganze Industrie, also eine beträchtliche Menge von Menschen (in diesem Fall 400) gibt, die sich den ganzen Tag den Kopf zerbrechen, wie man sich Suchmaschinen zu nutze macht. Das ganze ist n bisschen wie das Hasen und Igel rennen. Die Suchmaschine ändern ihren Algorithmus und die anderen versuchen, die Informationen den Suchmaschinen so schmackhaft wie möglich zu machen. Und dann ändern die Suchmaschinen wieder irgendwas, weil irgendwer rausgefunden hat, wie man sie austricksen kann. Der eine ist immer schon da!

Beim Sandwich mümmeln habe ich dann die Bekanntschaft des Google Brand Evangelisten (Amis haben immer so fancy Berufsbezeichnungen) gemacht. Der ein großer Hanuta und Edle Tropfen Fan ist.
Hach in zwei Wochen fahre ich nach Berlin und dann werde ich mir beides zu Gemüte führen. Übrigens hat Hanuta ’ne ganz kurzweilige Internetseite. Da kann man im hazelwood forest sein Geschick beim Bogenschießen zeigen.

Eat East

Februar 17, 2008

Gelegentlich mache ich mir am Wochenende die Mühe und gehe zu Lidl, es gibt ne Handvoll Filialen in der Stadt, mein Markt ist ca. 30 Minuten Fussweg entfernt. Dahin verschlägt mich weniger die Aussicht auf Schnäppchen-Shoppen, meine Einstellung zum Discount ist immer noch die gleiche, als das Bedürfnis meinen Geschmacksknospen was vertrautes zu kredenzen. Da gibt es zum Beispiel Kartoffelpüree Pulver, Saure Gurken, Marzipan und Joghurt in der Geschmacksrichtung Pfirsich- Maraquja. Und was hat mein Auge heute entdeckt

Eat East

Tiefkühlkost zum alten Volkmar Frenzel, vielleicht muss ich ja nicht mehr lange warten und es gibt Vita Cola.
Naja nun sind Kühlschrank und -truhe gut gefüllt und das war ne schlaue Idee, ich fürchte, dass ich nämlich ne ordentliche Grippe bekomme. Jetzt gehe ich mir noch nen Film ausleihen, kann also ich die nächsten Tage mit Husten und Niesen verbringen und bin versorgt. Praktisch. Hatschi!

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