Fabrics

August 4, 2008

Endlich.

Endlich haben ich die heiligen Hallen von Fabrics betreten. So hat sich das im ersten Moment angefuehlt, nach dem ich Monatelang das Programm bewundert und die Preise bestaunt habe.

Für 13£ geh ich nur gut überlegt aus dem Haus. Am Anfang meiner London-Zeit hatte ich weder Geld, noch Ausgehfreunde und befürchtete auch keinen Coolnessfaktor der mir gestattet da einfach mal vorbei zuschauen.

Abgehakt.

So hätte ich dann jetzt also hinter mich gebracht und ich bin um einige Weisheiten reicher und nen Batzen Geld ärmer.

Man kann den Laden wohl am besten mit der MB in Leipzig vergleichen – kein Scherz: Kellergewölbe mit unverputzten Backsteinwänden, verwinkelten Ecken und Treppen. Die Akkustik ist umwerfend und überhaupt nicht mit der MB zu vergleichen. Die Musik war selbstverständlich auch besser, aber jetzt auch nicht so gut, dass ich dachte ich bim im Elektro-Himmel.
Naja und das Publikum habe ich auch mir auch anders vorgestellt, weniger blond, weniger bloss und weniger blöd.

Was lerne ich daraus?
Don’t believe the hype

P.S.
Zur Begrüssung habe ich meine allererste echte Schlägerei erlebt/gesehen (habe mich natürlich nicht mitgeschlagen)

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And the winner is

März 28, 2008

Ellen. Tatsaechlich habe ich mal was gewonnen, oder mir mit Penetraz erkaempft. Ich versuche naemlich seit Woche Tickets fuer Veranstaltungen zu gewinnen, die Time Out verlost.So und diese Woche habe gleich zwei Mal gewonnen, 1 x Konzert und 1 x Film.

Nicht einmal habe ich hier in London Mist gesehen, es gibt einfach soviele gute Bands in dieser Stadt. Also Gut in Anfuehrungsstrichen, weil je hoeher das Level, umso hoeher der Anspruch, wa? Aber wenn ich mich an manche Konzerte in D erinnere, wo man sich fragt, ob die vergangene Woche erst angefangen haben ihr Instrument zu erlernen…

Auch gestern hatte ich das Vergnuegen hoffnungsvollen Nachwuchsmusikern zu sehen.

Golden Silvers
Auftritt unterhaelt mit wunderbaren Stellen zum Mitsummen „She wants to fall in love, but there is a problem“, der Song heisst brillianterweise Train for a Brain.

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Naja und der Schnauzerbauzer gefaellt mir auch ganz gut.

Die Huelle machts. Der Name einer Band kann mich in den festen Glauben versetzen, dass die Musik dahinter einfach geistreich und unterhalten sein muss.
Theoretical Girl
Ist nette Musik, huebsches Stimmchen, kann man, muss man aber nicht moegen. Ich mags.

Und dann man muss ich noch hinzufuegen, dass die „so“ jung und schon „so“ gut sind.

Marketing Weihnachtsfeier

Dezember 16, 2007

Meine Kollegin Helen, eigentlich Holin Jen, kann leider nicht bei der großen Unternehmenssause mitmachen, weswegen wir schon mal mit unser Abteilung gefeiert habe. Das war ein ziemlich netter Abend und ich kenne die Leute jetzt langsam auch ein wenig. Während der Arbeitszeit sind alle schrecklich diszipliniert und es herrscht eine spezielle Form der Selbstkontrolle: wenn 30 Menschen in einem offenen Büro, ohne jede Wand, sitzen, dann hören sie eben auch, wenn jemand nicht arbeitet, sondern quatscht. Und an dem Abend haben wir dann eben gequatscht.

Super Samstag

September 30, 2007

Julia und ich hatten einen Bilderbuch Samstag: Spät aufstehen, Frühstücken gehen, Zeitunglesen. Später waren wir bei ihr um die Ecke in einem traumhaft schönen Secondhandladen. Ganz klein, als würde man einen Koffer betreten. Herrlich was es da zu bestaunen gibt, sogar historisches aus den 20er und ganz equisiten Kram, wie Chanelkostüme aus den 50er. Das hätte zum Beispiel 150 Pfund gekostet. Naja, aber da war nicht alles in dieser Preisklasse. Ich bin zum kleinen Mädchen im Kostümfundus mutiert und Julia hat ein fantastisches neues Kleid.
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Danach haben wir tussig weiter gemacht und Bridget Jones geschaut.
Dann haben wir zum ersten Mal zusammen gekocht. Julia und ich sind unter der Woche gemeinsam zusammen zu hause. Indisch.

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Gestärkt und unternehmungslustig sind wir dann in die Nacht aufgebrochen, ich zu Uffie – Julia in ein Pub zu Freunden. Stichwort Uffie:
„And i dont give a fuck
I got my man, my sound, my glass,
And im ready to fuck“

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Großes erstauner auf meiner Seite. Uffie, ist n Floh, ganz klein und cute? Ich bin mir noch nicht sicher, ob ich dass jetzt eher gut oder eher schlecht finden soll, in meinem Kopf war Uffie immer wesentlich rotziger, so’ne Stadt-Göre halt. Das Konzert war ziemlich krawallig, aber ich habe vorher schon gut getanzt.
Ratet mal mit wem? Vor dem Laden direkt in der Schlage, stehen drei Mädels die ich aus der Ilse kenne. Also vom sehen kenne. Ich habe erst gezögert, weil ich mir nicht tausendprozentig sicher war. Naja und als die sich dann auch noch über Mr. Leggins unterhalten haben, war alles klar.
Small world

Mucke, Mucke und nochmal Mucke

September 18, 2007

An musikalischer Unterhaltung mangelt es mir im Moment auf jeden Fall nicht…
Mein persönliches Highlight: Digitalism. Als DJ Tip Top habe ich euch damit bestimmt schon unterhalten.
Leider ist mein Akku abgekackt, dabei stand ich neben dem einen Typen und wollte heimlich ein Foto machen, ich versuche ja den Status Inkognito-Grupie zu behalten.

Zum Thema Gruppe: Am Samstag habe ich eine Band aus Frankreich gehört, Flair, sah man sofort, Lacost-Polo, keine enge Hose und locken Frisen.
Flair

Nicht besonders aufregend, aber umso aufgeregtere weibliche Fans. Darauf habe ich gewartet, dass eine betrunkene mit Zahnspange schreit, yeah let’s get ready to fuck.

A Night in Hammersmith

September 14, 2007

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Hammersmith ist im westen, Crouch End im Nord Osten. Ich war gesten in der Stadt unterwegs und habe dann Julia, aufgesammelt und wir sind mit Kersti, einer sehr netten Kollegin ins Pub gegenüber gegangen. So macht man das halt hier, Stift fallen lasse und ab um die Ecke ein Pint zischen und über die Kollegen tratschen, die natürlich auch da sind und bestimmt auch tratschen.

Später gab es da dann auch noch ein Konzert: Normaler Weise stehe ja nicht so auf Singer-Songwriter-Gedöns, aber das Fräulein hat ein glocken-hellen Stimmlein und war wirklich witzig.

Julia braucht eine Stunde zur Arbeit, man muss aber nicht umsteigen. Wir haben uns die Zeit zurück mit Faxen machen vertrieben wie man sehen kann.

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