Hier heißt es „Come dine with me“, wenn Möchtegern-Maitres ihre Kochkünste messen. Die Regeln sind sich ziemlich gleich – vier statt fünf wollen das „Perfekte Dinner“ zaubern, es gibt ein bischen mehr zu gewinnen 1000 Pfund, dafür spart man an Zeit und alles wird in eine Sendung gepackt, die wöchentlich ausgestrahlt wird. Auch was das Menu und den Anspruch an Geschmack und Garnitur betrifft, gibt es keine großen Unterschiede.
Aber der Zuschauer bekommt eine pikantere Kost vorgesetzt: Ich finde, man kann die Sendung zum Beispiel gut zum interkulturen Vergleich des Alkoholkonsumierens heranziehen. Ich habe das perfekte Dinner oft und regelmässig gesehen, aber kann mich nicht erinnern, dass da jemals jemand hackenstraff die Tafel verlassen hätte. Und als Folge davon, hat man dann natürlich auch Hemmung verloren und Kamera vergessen? So dass ich mich kurz frage, ob dass doch ein anderes Format ist, irgendwas zwischen Datingshow und Tutti Frutti.
Ich habe ein neues Spiel gelernt, man füllt in eine Tütte kleine Papierschnipsel mit Buchstaben, dann wird reium gezogen. Dann hat man hat seinen Nachbarn auf das Körperteil zu küssen, mit dem der gezogene Buchstabe beginnt. Manierlich ging es trotzdem zu und bei P küsste man dann „Peach Lips“.
Geweint wurde selbstverständlich auch.
Pikanter Höhepunkt – ein männlicher Teilnehmer gesteht zum Aperetif, dass er wieder den dummen Fehler begangen hat nach dem schneiden der Chilischoten zu pinkeln!
Noch fragen?

Nicht ganz das Original