Ah! bin mit einer Handvoll Kollegen nach New York gereist, im Rahmen einer Konferenz haben wir eine riesen Party geschmissen. Kein langes Geschwafel, schaut euch einfach die Bilder an… Ahhh

Mitten in Manhattan

Mitten in Manhattan

Mitten in Manhattan

Mitten in Manhattan

Ih! Danach hatte ich erst mal drei Tage lang 1 A Durchfall mit allem was dazu gehoert, Ich schiebe es auf das extrem ekelhafte Essen im Flugzeug, ueberhaupt wuerde ich von American Airlines abraten. Nach dem ich mich wieder auf den Beinen halten und auch sonst an mich halten konnte, habe ich mit ein paar anderen Kollegen auf einen Routetrip gemacht. New York – Niagara Falls – Toronto.

Niagarafälle

Niagarafälle

Ellen, Mirella, Ed, Aadeel, Max

Ellen, Mirella, Ed, Aadeel, Max

Es ist ein ziemlicher Witz, wenn man sich ueberlegt, dass fuenf Erwachsene Menschen, alle viel gereist, alle arbeiten im Tourismus, nicht in der Lage sind eine Reise zu planen. Was zur Folge hat, dass man am Freitagabend um 9.00 in Toronto ankommt und im Stundenhotel uebernachten muss, weil sonst kein bezahlbares Bett zu finden ist.

Auf den ersten Blick sah es ertraeglich aus, auf den zweiten Blick waren Blutflecken auf dem Bett, ein Loch in der Badezimmerdecke, durch das ich locker passen wuerde.

Ohne Worte

Ohne Worte

Geschlafen habe ich eh nicht, der Club nebenan hat ziemlich gute Musik gespielt. Als ich dann am naechsten morgen die Tuer aufmachte, haben mich lauter reizende Gestallten begruesst: sperrlich bekleidete Damen und ein wenig einladender Kleiderschrank, der rauchend auf dem Gang lunger.

Ich bin gerannt.

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Heil Knitler

August 6, 2008

Ich habe ja diesen Häkelkurs bei Rachael Matthews gemacht.

Sie hat ein neues Set mit Häkelmustern kreiert: Diktatoren zum selber Häkeln.

Knitler

Knitler

Knitler ist in guter Gesellschaft, ausserdem kann man Hand an Pol Pot, Sadam etc. legen.

Ist das Böse oder nicht? Das wird natürlich kontrovers diskutiert und wie immer muss man gehörig acht geben nicht Pietätlos zu werden.

Ich bin mir auf jeden Fall sicher, dass keiner der Herren sich über diese Woll-Statuen gefreut hätte.

Sticky

August 5, 2008

Croydon im Südwesten von London, also dort wo ich nie hingehe, weil es zum anderen Ende meiner Stadt gehört, hat Kaugummi den Kampf angesagt. 75 Pfund kann die Ordungswiedrigkeit des Ausspuckens im Öffentlichen Raum kosten. Pfui!

Glück gehabt Ben Wilson – dann bleibt dir ja noch der Rest von London

Chewing Gum Art by Ben Wilson

Chewing Gum Art by Ben Wilson

Dann kann er ja weiter malen.

Ben Wilson’s Bilder auf Flickr

Noch mehr Wasser

August 4, 2008

Laut des aktuellen anual water reports ist ein Glas Londoner Rohrperle – the best in the country for „safety, appearance and taste“

Sod Evian, Stick To Tap

Sicher – schön und gut
Lecker – fraglich

Wasser Wasser Wasser

Juli 30, 2008

Im Wasser.

Montag bin ich nach derm Arbeit ins Freibad, davon gibt es in London nicht besonders viele und ich bin ein glücklicherer Bürger, seit dem ich weiss, dass sich ein sogenanntes Lido nicht weit von meiner Wohnung befindet. Nicht weit – heisst 15 Minuten mit dem Rad. 50 beheizte Meter Schwimmspass, wenig Kinder, geöffnet bis um 21.00 – dann kann man nicht mekern.

London Fields Lido

London Fields Lido

Am Wasser.

So sieht s bei mir um die Ecke aus, hübsch gell. Kleine Kanaele und jede Menge Hausboote. Jetzt wo es keinen See mehr zum drum rum fahren gibt, muss ich mir ja etwas anderes überlegen.

Hackney Marsh

Hackney Marsh

Hackney Marsh

Hackney Marsh

Never trust the Media,

Juli 28, 2008

und schon gar nicht denen, die man abends an der Haltestelle in die Handgedrueck bekommt. Mareike hat mich mal wieder besucht und in eben einer dieser Zeitungen ein Spezial ueber die besten Straende in der Naehe von London entdeckt.
Super! Am Samstag also ans Meer. Richtig nah sollte es sein, wer will bei dem Wetter schon ueber ne Stunde im Zug sitzen. Brighton kenn ich schon und da Teil meiner London Mission ist, Land und Leute kennen zu lernen, faellt Brighton eben flach. Unsere Wahl ist dann auf „Southend“ gefallen, bei einer kurzen Umfrage im Kreise der Kollgen ergab sich ein sehr wiederspruechliches Bild…

Southend hat den porlligsten Strand/Promenade die ich je gesehen habe. Und entsprach nicht mal ansatzweise der Beschreibung und Bebilderung. Ich will jetzt auch garnicht so misantrophisch daher kommen und ueber verbrannte biertrinkende Menschen in Spielhallen (direct am Strand) sprechen, aber so war’s halt. Vom Meer zu erzaehlen faellt jetzt auch schwer, weil wir ca 4 Stunden warten mussten, bis die Flut einsetzte und Wasser wieder da war. Ich dummes Ding, war bisher der festen Ueberzeugung das Ebbe und Flut in der Dimension ein rein deutsches Phaenomen sind.

Alles egal ich hatte meinen Spass und das erste wirklich heisse Wochenende hat mir eine unerschuetterliche gute Laune beschert. Und naechstes Mal geht’s halt wieder nach Brighton.

Southend Zentrum

Southend Zentrum

Der Pier ist uebringes 2,16 Kilometer lang und damit tatsaechlich der laengste Pier der Welt. Man kann mit dem Zug ans andere Ende fahren.

Strandspielzeug

Biep

Mai 20, 2008

Und noch einmal treibt mich die fabelhafte Welt des Fernsehens um.

„Biep“ steht in diesem Fall für Fuck und war in der letzten Folge von Britains Next Top Model auffällig oft zu hören. Was man halt so sagt, wenn man knülle ist, sich betrunken streitet und die Kamera läuft. Wenn ich mich recht erinnere, war Alkoholkonsum in der letzten deutschen Staffel etwas das geahndet wurde. Hier natürlich nicht.

Die Geschichte: drei Mädchen dürfen nach gewonner Challenge eine Promiparty besuchen, die sie ziemlich angedüdelt verlassen, um sich beim nächsten Imbiss eine Portion Döner mit Fritten reinzupfeifen – sehr sympathisch.

Die anderen Damen sind natürlich angesäuert und betäuben ihren Frust mit alkoholischen Getränken und einer Runde Wahrheit oder Pflicht. Pflicht heißt mit einander Knutschen oder das Bett einer der Gewinnerinnen verwüsten, was dann zu diesem Eklat führt.

Am nächsten Morgen werden wir dann noch Zeuge, wie eine Damen sich aus dem fahrenden Taxi erbricht.

Viel Spass. Auch wenn ihr natürlich nicht, wie ich die Damen über vier Folgen in’s Herz schliesen konntet.

P.S. Ich habe eine Erkältung und sehe gerade viel fern.

Hier heißt es „Come dine with me“, wenn Möchtegern-Maitres ihre Kochkünste messen. Die Regeln sind sich ziemlich gleich – vier statt fünf wollen das „Perfekte Dinner“ zaubern, es gibt ein bischen mehr zu gewinnen 1000 Pfund, dafür spart man an Zeit und alles wird in eine Sendung gepackt, die wöchentlich ausgestrahlt wird. Auch was das Menu und den Anspruch an Geschmack und Garnitur betrifft, gibt es keine großen Unterschiede.
Aber der Zuschauer bekommt eine pikantere Kost vorgesetzt: Ich finde, man kann die Sendung zum Beispiel gut zum interkulturen Vergleich des Alkoholkonsumierens heranziehen. Ich habe das perfekte Dinner oft und regelmässig gesehen, aber kann mich nicht erinnern, dass da jemals jemand hackenstraff die Tafel verlassen hätte. Und als Folge davon, hat man dann natürlich auch Hemmung verloren und Kamera vergessen? So dass ich mich kurz frage, ob dass doch ein anderes Format ist, irgendwas zwischen Datingshow und Tutti Frutti.
Ich habe ein neues Spiel gelernt, man füllt in eine Tütte kleine Papierschnipsel mit Buchstaben, dann wird reium gezogen. Dann hat man hat seinen Nachbarn auf das Körperteil zu küssen, mit dem der gezogene Buchstabe beginnt. Manierlich ging es trotzdem zu und bei P küsste man dann „Peach Lips“.
Geweint wurde selbstverständlich auch.
Pikanter Höhepunkt – ein männlicher Teilnehmer gesteht zum Aperetif, dass er wieder den dummen Fehler begangen hat nach dem schneiden der Chilischoten zu pinkeln!
Noch fragen?

Nicht ganz das Original

Das Mutterland des Pop, die letzte Bastion der Platten-Release-Plakat-Werbungen, der Ort an dem Mutter und Sohn friedlich Coldplay beim Autofahren hören, wurde von Scooter gestürmt.
Auf dem Thron der britischen Albuncharts sitzen Scooter, verdrängt haben sie übrigens Madonna.
Ich bin nicht umbedingt ein Fan, wenn man Fan den jeniegn nennt der Platten kauft und hört, aber Scooter haben mir manche frohe Stunde bereitet. Und ich bedauere, dass das Deutsch des Durchschnittsteanagers in England nicht reicht und den Refrain „Lass uns Tanzen, oder ficken, oder beides“ zu verstehen.

Gut gemacht Scooter!

Offizieller Scooter-Sympathisant bin ich seit der Verleihung des xy-total-nebensaechlich-Preis (pop Krone what ever) im Jahre ????
Da haben sich die Herrn artig bei ihren Fans bedankt – besonders bei denen die es zugeben.

Mitbewohner

April 1, 2008

Kann man sich ja nicht immer aussuchen, besonders in London habe ich gelernt weniger wählerisch zu stellen. Glücklicher Weise musste ich mich bisher nur über Zweibeinige ärgern. Mein Problem löst sich nächste Woche in Wohlgefallen auf, wenn ich wieder mit der guten alten Julia eine Wohnung teilen werde.

Gegen unerwünschte Mitbewohner anderer Art kann man das Hilfe nehmen.

img_1790.jpg

IEH WIE GEMEIN! Eine Klebe-Falle. Kommt gebrauchsfertig mit einem Stück Käse. Pfui.

Leider braucht man die hier manchmal wirklich, denn nicht nur Menschen mögen Victorianische Häuser