Never trust the Media,

Juli 28, 2008

und schon gar nicht denen, die man abends an der Haltestelle in die Handgedrueck bekommt. Mareike hat mich mal wieder besucht und in eben einer dieser Zeitungen ein Spezial ueber die besten Straende in der Naehe von London entdeckt.
Super! Am Samstag also ans Meer. Richtig nah sollte es sein, wer will bei dem Wetter schon ueber ne Stunde im Zug sitzen. Brighton kenn ich schon und da Teil meiner London Mission ist, Land und Leute kennen zu lernen, faellt Brighton eben flach. Unsere Wahl ist dann auf „Southend“ gefallen, bei einer kurzen Umfrage im Kreise der Kollgen ergab sich ein sehr wiederspruechliches Bild…

Southend hat den porlligsten Strand/Promenade die ich je gesehen habe. Und entsprach nicht mal ansatzweise der Beschreibung und Bebilderung. Ich will jetzt auch garnicht so misantrophisch daher kommen und ueber verbrannte biertrinkende Menschen in Spielhallen (direct am Strand) sprechen, aber so war’s halt. Vom Meer zu erzaehlen faellt jetzt auch schwer, weil wir ca 4 Stunden warten mussten, bis die Flut einsetzte und Wasser wieder da war. Ich dummes Ding, war bisher der festen Ueberzeugung das Ebbe und Flut in der Dimension ein rein deutsches Phaenomen sind.

Alles egal ich hatte meinen Spass und das erste wirklich heisse Wochenende hat mir eine unerschuetterliche gute Laune beschert. Und naechstes Mal geht’s halt wieder nach Brighton.

Southend Zentrum

Southend Zentrum

Der Pier ist uebringes 2,16 Kilometer lang und damit tatsaechlich der laengste Pier der Welt. Man kann mit dem Zug ans andere Ende fahren.

Strandspielzeug